Die Wohnsiedlung entstand am damaligen Stadtrand in unmittelbarer Nachbarschaft zu landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das Bauvorhaben diente vor allem der Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone; ein weiterer Teil der Wohnungen war für Umsiedler vorgesehen.
Ihre städtebauliche Anlage war durch eine offene Gruppierung unterschiedlich hoher Baukörper geprägt. Die beiden freistehenden, achtgeschossigen Wohnhäuser sind als kompakte, kubische Baukörper mit Flachdach ausgebildet; regelmäßig angeordnete Fenster und übereinanderliegende Loggien gliedern ihre Fassaden. Als weithin sichtbare Höhenakzente stehen sie den niedrigeren, lang gestreckten Wohnblöcken gegenüber. Großzügige Abstände zwischen den Gebäuden und zusammenhängende Freiflächen verliehen der Anlage den Charakter einer aufgelockerten Wohnsiedlung.
Um Ihnen die bestmögliche Nutzung unserer Website zu ermöglichen, verwenden wir Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Wenn Sie diesen Technologien zustimmen, können wir Daten wie Ihr Surfverhalten oder eindeutige Kennungen auf dieser Website verarbeiten. Wenn Sie Ihre Einwilligung nicht erteilen oder später widerrufen, können bestimmte Funktionen und Merkmale der Website beeinträchtigt werden.