Wohnsiedlung Westerfeld

Baujahr
um 1963/1964
Ort
Bielefeld Schildesche
Bautyp
Wohnanlage

Die Wohnsiedlung entstand am damaligen Stadtrand in unmittelbarer Nachbarschaft zu landwirtschaftlich genutzten Flächen. Das Bauvorhaben diente vor allem der Schaffung von Wohnraum für Flüchtlinge aus der sowjetischen Besatzungszone; ein weiterer Teil der Wohnungen war für Umsiedler vorgesehen. 

Ihre städtebauliche Anlage war durch eine offene Gruppierung unterschiedlich hoher Baukörper geprägt. Die beiden freistehenden, achtgeschossigen Wohnhäuser sind als kompakte, kubische Baukörper mit Flachdach ausgebildet; regelmäßig angeordnete Fenster und übereinanderliegende Loggien gliedern ihre Fassaden. Als weithin sichtbare Höhenakzente stehen sie den niedrigeren, lang gestreckten Wohnblöcken gegenüber. Großzügige Abstände zwischen den Gebäuden und zusammenhängende Freiflächen verliehen der Anlage den Charakter einer aufgelockerten Wohnsiedlung.